Symphonisches Konzert mit Chor
16. November 2014 um 17:00 Uhr in der Stadtkirche Glarus
Christoph Kobelt
Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken op.28
César Franck
Psalm 150
Richard Wagner
Siegfried-Idyll
Emanuele Jannibelli, Orgel
Glarner Kammerorchester verstärkt
Leitung: Christoph Kobelt
Vorverkauf:
ab 25. Oktober 2014
Buchhandlung Baeschlin, Glarus
Telefon 055 640 11 25
055 640 11 25, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sinfoniekonzert
12. März 2014 um 20:00 Uhr in der Linth-Arena Näfels
Carl Maria von Weber
Concertino für Klarinette und Orchester op.26
Franz Schubert
unvollendete Sinfonie in h-moll D 579
Antonín Dvořák
Konzert für Solocello und Orchester op. 104
Ricardo Gatzmann, Klarinette
Flurin Cuonz, Cello
Glarner Kammerorchester
glarnerandstriicher
Leitung: Christoph Kobelt
Ticketverkauf:
- Tickets direkt kaufen beim Empfang der linth-arena sgu oder bei Baeschlin Bücher Glarus (Tel. 055 640 11 25
055 640 11 25).
- Tickets bestellen online unter www.kultur2012.ch. Sie können dort die nummerierten Sitzplätze direkt buchen (Mitglieder mit Rabattcode).
- Tickets bestellen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 055 618 70 70
055 618 70 70 (für Mitglieder mit Angabe des Rabattcodes); die Tickets werden auf Wunsch zugesandt. Wer sein Billett bei Baeschlin bestellen möchte, kann dies telefonisch tun, muss aber das Billett in den folgenden Tagen dort abholen (kein Zurücklegen bis zum Konzertabend).
Spezialrabatte (Jugendliche und Glarner Maestro Card) können nur am Schalter der Linth-Arena bezogen werden:
50 % Rabatt für Jugendliche (Schüler/Studenten) gegen Vorlage eines Ausweises (Abendkasse oder Vorverkauf)
20% Rabatt für zwei Tickets mit Glarner Maestro Card
Die Abendkasse in der Linth-Arena ist ab 19 Uhr geöffnet.
Romantisch & virtuos: Sinfonie- und Solistenkonzert mit Glarner Musikern
Ein Muss nicht nur für Klassik-Fans, sondern für alle, die einmal ein Sinfoniekonzert mit weltberühmten Werken der Romantik hören wollen: Unter Leitung des Glarner Kulturpreisträgers und Dirigenten Christoph Kobelt vereinen sich das Glarner Kammerorchester, das Ensemble Glarnerlandstriicher und zwei hochtalentierte Solisten zu einem musikalischen Grossereignis auf der Bühne der Linth-Arena.
Sehnsuchtsvolle Melodien, packende Dramatik und virtuos musizierte Soli versprechen Franz Schuberts „Unvollendete Sinfonie“, Antonin Dvořáks „Konzert für Solocello und Orchester“, sowie Carl Maria von Webers „Concertino für Klarinette und Orchester“.
Ricardo Gatzmann, brasilianisch-schweizerischer Klarinettist und wohnhaft in Glarus, begeisterte bereits 2010 als Solist des Glarner Kammerorchesters Hunderte Zuhörer im Klarinettenkonzert von Mozart.
Flurin Cuonz (Violoncello), Sohn des Glarner Musikers Reto Cuonz, studierte u.a. am Mozarteum in Salzburg und erwarb 2012 dort das Solistendiplom mit Auszeichnung. Er gewann etliche Preise (u.a. 2012 Kiefer Hablitzel Stiftung, 2010 1.Preis am Cellowettbewerb "Enrico Mainardi" der Universität Mozarteum Salzburg, 2010 und 2009 MIGROS – Kulturprozent/ Ernst-Göhner Stiftung, 2008 Erster Preis Kiwanis-Musikwettbewerb) Im April 2011 widmete ihm der Radiosender Ö1-ORF ein Radioportrait.
Pressemeldungen
Sinfonisches Chorkonzert
2. Juni 2013 um 17:00 Uhr in der Stadtkirche Glarus
Joseph Haydn
aus "Die sieben letzten Worte"
Introduzione - Sonata VI - Il terremoto (Orchesterfassung)
W.A. Mozart
Messe in c-moll KV 427
Gunhild Lang-Alsvik, Sopran
Ursula Eittinger, Mezzosopran
Dieter Wagner, Tenor
Peter Brechbühler, Bass
Glarner Singverein
Glarner Kammerorchester
Leitung: Christoph Kobelt
Vorverkauf ab 18. Mai 2013 bei
Buchhandlung Baeschlin, Glarus:
055 640 11 25 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Chorisches Sinfoniekonzert: Zwei Räume - Ein Erlebnis
12. November 2011
16:30 - 17:00 Uhr Konzert I. Teil in der Stadtkirche in Glarus
17:00 - 18:30 Uhr Apéro im Foyer der Kantonsschule Glarus
18:30 - 19:30 Uhr Konzert II. Teil in der Aula der Kantonsschule Glarus
Franz Schubert
Messe Nr. 2 in G-Dur D167
Edvard Grieg
Klavierkonzert a-moll op. 16
Franz Schubert
Musik zu Rosamunde op. 26
Patrizio Mazzola, Klavier
Glarner Singverein, Glarner Kammerorchester
Leitung: Christoph Kobelt
Vorschau Sinfonisches Chorkonzert 2011
Interview Patrizio Mazzola zum Konzert vom 12.11.2011
Konzert mit der Glarner Musikschule
18. Juni 2011 um 19:00 Uhr in der Aula der Kantonsschule Glarus
Mozart
Klavierkonzert A-Dur KV 414
weitere Werke von
Joh. Chr. Bach, Friedli, Giuliani, Gluck, Händel, Haydn, Pergolesi und Vivaldi
Das Glarner Kammerorchester begleitet junge Talente der Musikschule Glarus
Pausenapéro
Streicherserenade
30. September 2012 um 17:00 Uhr in der Evangelischen Kirche Netstal
zusammen mit dem Ensemble Contrappunto und den Little Strings der Glarner Musikschule
J.S. Bach
Violin-Doppelkonzert d-moll
Weitere Werke von
C. Farina
E. Grieg
P. Tschaikowsky
u.a.
Leitung: Christoph Kobelt
Eintritt frei - Kollekte
Sinfoniekonzert
9. Juni 2012 um 20:00 Uhr in der Aula der Kantonsschule Glarus
Ludwig van Beethoven
Tripel-Konzert in C-Dur op. 56
Dimitri Schostakowitsch
Kammersinfonie op. 83a
Bettina Boller, Violine
Judith Gerster, Violoncello
Stefka Perifanova, Klavier
Glarner Kammerorchester
Leitung: Christoph Kobelt
Vorverkauf
ab 24.5.2012 bei
Buchhandlung Baeschlin Glarus
Tel.: 055 640 11 25
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Werke
Die knapp halbstündige Messe in G-Dur D 167 gehört zu den meist aufgeführten Chorwerken Franz Schuberts (1797-1828). In der Ursprungsfassung wurde der Chorsatz mit einer reinen Streicher-besetzung begleitet. Später fügte der Komponist noch Pauken und Trompeten ad libitum hinzu; und sein Bruder Ferdinand erweiterte 1847 den Klangkörper um einen Satz Holzbläser. Während die Entstehung im März 1815 – wohl als Auftragswerk für den Messgebrauch – als gesichert gilt, datiert die erste belegte Aufführung auf den 11. Juli 1841. Klare Form, liedhafter Stil und schlichter, inniger Ausdruck prägen das Werk. Polyphone Sätze finden sich seltener; so im „Osanna“-Fugato und im dreistimmigen Kanon des „Benedictus“. Durch den sparsamen Einsatz von Akzenten erzielt Schubert eine wirkungsvolle Dramaturgie; im Credo etwa erfolgt nach langem Piano eine Fortissimo-Wendung bei „et resurrexit.“ Ergreifend auch der Ausklang des klagenden „Agnus dei“ in D-Dur.
1868, im Alter von 25 Jahren, skizzierte der junge Pianist und Komponist Edvard Grieg in einem Gartenhaus auf der Insel Sjaelland sein etwa 40-minütiges Klavierkonzert in A-Dur. Später hatte er als Stipendiat in Rom Gelegenheit, es Franz Liszt vorzuspielen, der begeistert war. Die Uraufführung mit dem berühmten Pianisten Edmund Neupert war ein grosser Erfolg; das Konzert trug wesentlich dazu bei, die Bedeutung von Edvard Grieg als norwegischem Komponisten zu begründen. Bereits in den ersten Klaviertakten baute er Terzengänge ein, wie sie häufig in nordischen Volksmelodien zu finden sind. Dem temperamentvollen Allegro molto moderato folgt ein streicherbetonter Mittelsatz „con sordino“, mit einzelnen Bläsereinätzen. Das sehr ruhige Adagio in Des-Dur beginnt mit einer improvisationsartigen Klavierpassage und führt zu einem weit gefächertem, lyrischen Satz. Dem nordischen Springtanz „Halling“ entlehnt ist der Rhythmus des Finalsatzes Allegro moderato molto e marcato. Bläser leiten, noch pianissimo, zum Einsatz des rhythmisch prägnanten Klavierthemas. Das Nebenthema, mehrere Solokadenzen, ein Tranquillo-Teil mit zarter Flötenmelodie und die Rückkehr zu einer brillanten Schlusskadenz kennzeichnen den weiteren Verlauf. Nicht nur dem Solisten wird virtuoses Können abverlangt; das Werk über die vielen Wechsel von Tempi, Charakter und Dynamik hinweg als Ganzes zu gestalten, fordert den gesamten Klangkörper.
Die Musik zum romantischen Schauspiel „Rosamunde, Fürstin von Zypern“ komponierte Franz Schubert in nur wenigen Tagen des Jahres 1823 als Auftragswerk für das Theater Wien. An der Premiere war ihm ein grandioser Misserfolg beschieden, der sich jedoch auf das schwache Libretto der Textdichterin Hermine von Chézy bezog. Obwohl Schuberts Musik viel Beifall fand und einige Teile an der Premiere wiederholten wurden, verschwand die „Rosamunde“ von der Bühne. Schubert rettete die Partitur in eine Klavierfassung hinüber und stellte ihr die Ouvertüre zur „Zauberharfe“ voran. Bis heute ergibt die reichhaltige Sammlung von Ballett- und Zwischenaktmusikern sowie charakteristischer Chorsätze einen dankbaren Fundus von Konzertstücken, aus denen wir Ihnen eine halbe Stunde Musik darbieten. Hinter dem pastoralen und liebenswürdigen Gestus der „Suite“ ist der Sinfoniker Schubert präsent, welcher mit einem hochdifferenzierten Chor- und Orchestersatz und gross angelegten Themen einen langen Spannungsbogen über die Sätze hinweg schafft.
Solisten
Patrizio Mazzola (Piano) wurde bei Genua (Italien) geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Luzern und schloss dort sein Studium beim englischen Pianisten Hubert Harry mit dem Lehr- und Solistendiplom ab, das er mit Auszeichnung bestand bestand. Er erhielt den Edwin-Fischer-Gedenkpreis und den Kunst-Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Im Laufe seiner Karriere erarbeitete sich Patrizio Mazzola ein umfangreiches Repertoire und ist neben seiner Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Bern und Luzern laufend solistisch tätig. Er trat mehrmals an verschiedenen Festivals auf und erarbeitet regelmässig mit diversen Orchestern und Dirigenten zusammen (u.a. R. Baumgartner, Silvia Caduff, J.-L. Darbellay, A. Fiedler, H., Griffith E. Muri, P. Sacher, K. Zehnder). Kammermusikalisch spielt er u.a. im New Kubelik Trio. Mit Patrizio Mazzola erschienen mehrere CD-Einspielungen, darunter die 24 Préludes von Rachmaninoff, die 27 Etüden von Chopin und ein Live-CD seines Recitals in der Wigmore Hall London. Mit dem Glarner Kammerorchester hat er bereits Klavierkonzerte von Chopin, Schumann und Beethoven aufgeführt.

Andrea Matter (Sopran) wurde am 27.12.1984 in Buckten (BL) geboren. Sie absolvierte das Vorstudium mit Hauptfach klassischer Gesang an der Musikhochschule in Zürich bei Frédéric Gindraux. Im Sommer 2010 hat sie den Master of Arts in Pädagogik an der Hochschule Luzern bei Prof. Peter Brechbühler erfolgreich abgeschlossen. Seit September 2011 studiert Andrea Matter an der Hochschule der Künste in Bern bei Mireille Delunsch und Thierry Grégoire (Master Performance). Sie besuchte mehrere Meisterkurse, unter anderem bei Klesie Kelly (D), Margreet Honig (NL) und Udo Reinemann (D). Andrea Matter hat schon einige Erfahrungen als Gesangssolistin in der ganzen Schweiz gesammelt und in verschiedenen Chören und Ensembles mitgewirkt. Bei Hans Adolfsen, Peter Baur und Edward Rushton hat sie an Liedkursen teilgenommen. Im Herbst 2008 nahm Andrea Matter an einer Opernproduktion der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Theater teil und sang die Rolle der Donna Anna (Don Giovanni von Giuseppe Gazzaniga). Seit dem Sommer 2010 unterrichtet sie Stimmbildung bei den Luzerner Sängerknaben und macht Stellvertretungen an Musikschulen und Gymnasien.

Schoschana Kobelt (Alt) wurde 1987 in Glarus geboren und besuchte nach der Primarschule in Mitlödi das Gymnasium in Glarus. Von klein auf sang sie in verschiedenen Chören mit, begann mit 9 Jahren Cello zu spielen und erhielt mit 15 Jahren regelmässigen Gesangsunterricht. Sie studiert an der Hochschule für Musik in Luzern Gesang in der Klasse von Peter Brechbühler, wo sie im Sommer 2012 den Master in Gesangspädagogik abschliessen wird.
Dino Lüthy (Tenor), geboren 1986 in Arlesheim, studierte nach dem Maturitätsabschluss zuerst Mathematik in Bern. Er schloss dieses Studium im September 2010 mit dem Masterdiplom ab. Seine gesangliche Ausbildung begann er 2008 mit Gesangsstunden bei Paolo Vignoli und nahm 2010 sein Gesangsstudium an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis bei Gerd Türk auf. Ensemble- und Chorerfahrungen sammelte er in Projekten unter Leitung von Dominique Vellard oder Rudolf Lutz. Seine solistische Tätigkeit führte ihn unter anderem nach Venedig. Er ist auch Mitglied des auf Musik vom 16. und 17. Jahrhunderts spezialisierten Ensembles "Profeti della Quinta" , mit welchem er den ersten Preis der “Young Artist Competition” in York (England) gewann und an Festivals in Italien, Holland, Belgien, Deutschland und England sang. Im Frühjahr 2011 konnte er unter anderem erste Bühnenerfahrungen im Musiktheater "Ars Moriendi" unter Leitung von Anthony Rooley sammeln. Im Januar bis März 2012 wird er in einer Produktion von Purcells “Fairy Queen” am Theater Basel mitwirken.

Jonathan Prelicz (Bass) studiert seit dem Herbst 2010 bei Peter Brechbühler an der Hochschule Luzern Musik klassischen Gesang und ist nebenbei immer wieder als Solist bei verschiedenen Konzerten und Bühnenprojekten tätig. So sang er unter anderem die Basspartie in der Kantate 130 von Johann Sebastian Bach und in der G-Dur Messe von Franz Schubert. Er ist Gesangslehrer an verschiedenen Musikschulen im Kanton Schwyz und leitet den Allegra Chor in Arth.

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